EmpCo-Check von azooraWebagentur aus Leipzig · seit 2013
Gilt seit 27. September 2026

Steht auf deiner Website noch „klimaneutral“, „umweltfreundlich“ oder „nachhaltig“?

Seit dem 27. September 2026 sind solche Aussagen ohne Nachweis in Deutschland abmahnbar. Ohne Übergangsfrist, auch für Texte, die schon Jahre online sind. Trag deine Website ein. Der Check liest deine Seiten und prüft sie Satz für Satz auf kritische Umweltaussagen.

  • Bis zu 8 Seiten deiner Website werden geprüft, nicht nur die Startseite
  • Jede Fundstelle mit Zitat, Einordnung und dem, was fehlt
  • Ergebnis in wenigen Minuten per Mail, kostenlos und ohne Verpflichtung

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Kein Anruf, kein Vertreterbesuch. Du bekommst eine Einschätzung per Mail, mehr nicht.

Was sich geändert hat

Sechs Formulierungen, die jetzt ohne Nachweis verboten sind

Die EU-Richtlinie 2024/825, kurz EmpCo, ist seit Februar 2026 im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) verankert und seit dem 27. September 2026 anzuwenden. Neu ist: Diese Aussagen stehen auf der Schwarzen Liste. Ein Gericht muss nicht mehr prüfen, ob jemand getäuscht wurde. Es reicht, dass die Aussage da steht.

„Umweltfreundlich“, „öko“, „grün“, „nachhaltig“

Allgemeine Umweltaussagen sind nur noch erlaubt, wenn direkt daneben steht, was genau gemeint ist, oder eine anerkannte hervorragende Umweltleistung belegt ist, etwa über den Blauen Engel oder das EU-Ecolabel.Zulässig bleibt: „Verpackung aus 100 % Altpapier, Zertifikat Nr. …“

„Klimaneutral“ durch Kompensation

Wer Emissionen über Zertifikate oder Baumpflanzungen ausgleicht, darf das Produkt nicht mehr „klimaneutral“ oder „CO2-neutral“ nennen. Das gilt auch für Dienstleistungen und ganze Unternehmen.Zulässig bleibt: „Wir gleichen unsere Lieferemissionen über Projekt X aus.“

Eigene Siegel und Logos

Ein selbst gestaltetes „Öko-Siegel“, ein Blatt-Icon mit „nachhaltig produziert“ oder ein Label ohne unabhängige Zertifizierungsstelle dahinter: verboten. Erlaubt sind Siegel aus einem Zertifizierungssystem oder von Behörden.

Das Ganze loben, nur ein Teil stimmt

„Nachhaltige Produktion“, obwohl nur die Verpackung recycelt ist. „Grüne Website“, weil das Hosting mit Ökostrom läuft. Eine Umweltaussage darf nur so weit reichen wie der Nachweis.

„Bis 2030 klimaneutral“

Zukunftsversprechen brauchen einen öffentlichen Umsetzungsplan mit Zwischenzielen und eine unabhängige Prüfung. Ohne beides ist der Satz irreführend.

Gesetzliche Pflicht als Vorteil

„Wir nehmen Altgeräte zurück“ oder „frei von FCKW“ ist Gesetz, keine Leistung. Wer das als Besonderheit bewirbt, verstößt gegen die neue Regel.

Abmahnen können Wettbewerber, Wirtschaftsverbände und Verbraucherschutzverbände. Ab 1,25 Mio. Euro Jahresumsatz sind zusätzlich Bußgelder bis 4 % des Umsatzes möglich. Dieser Check ist eine fachliche Ersteinschätzung, keine Rechtsberatung.

So läuft der Check

Drei Schritte, keine Vorarbeit

SCHRITT 1

Du trägst deine Website ein

Adresse und E-Mail reichen. Der Check lädt die Startseite und sucht sich die Seiten, auf denen Umweltaussagen typischerweise stehen: Über uns, Produkte, Leistungen, Nachhaltigkeit.

SCHRITT 2

Claude prüft Satz für Satz

Die KI von Anthropic gleicht jede Aussage mit dem Prüfkatalog der EmpCo-Richtlinie ab: Welche Kategorie, welches Risiko, welcher Nachweis fehlt. Nur was wirklich im Text steht, wird zitiert.

SCHRITT 3

Das Ergebnis landet in deinem Postfach

Meist nach zwei bis fünf Minuten. Mit Ampel, Risiko-Score und jeder Fundstelle einzeln. Du entscheidest, ob du selbst umformulierst oder uns das machen lässt.

Das steht in deinem Ergebnis

Nicht „irgendwas ist kritisch“, sondern welcher Satz auf welcher Seite

Du bekommst keine Liste mit Paragrafen, sondern eine Einordnung, mit der du arbeiten kannst. Für jede Fundstelle: das wörtliche Zitat, die Seite, die Kategorie, das Risiko, der fehlende Nachweis und die Richtung, in die die Umformulierung gehen muss.

Dazu eine Ampel für die ganze Website, die Dinge, die du schon richtig machst, und drei bis fünf priorisierte nächste Schritte.

Beispiel · Fund 2 · Risiko hoch
„Unsere Fenster werden klimaneutral produziert.“
Kategorie
Klimaneutralität durch Kompensation
Warum
Der Begriff setzt voraus, dass keine Emissionen entstehen. Auf der Seite ist nur von einem Ausgleich über Zertifikate die Rede.
Was fehlt
Die tatsächliche Maßnahme und ihr Umfang, sichtbar direkt neben der Aussage.
Richtung
Vom Etikett zur Maßnahme: sagen, was ihr tut, nicht, was es angeblich bewirkt.
Für wen der Check gedacht ist

Betroffen sind nicht nur Hersteller mit Nachhaltigkeitsbericht

Handwerk und Bau

„Energiesparende Fenster“, „ökologische Dämmung“, „nachhaltiger Holzbau“: Begriffe, die seit Jahren auf Leistungsseiten stehen und jetzt einen Nachweis daneben brauchen.

Praxen und Dienstleister

„Klimaneutrale Praxis“, „grüner Strom“, „umweltbewusst arbeiten“: Auch Dienstleistungen fallen unter die neuen Regeln, sobald Verbraucher die Kunden sind.

Onlineshops und Hersteller

Produkttexte, Kategorieseiten, Siegel-Icons im Footer. Ein Shop mit 300 Artikeln hat 300 Stellen, an denen ein Wort zu viel stehen kann.

Und wenn der Check etwas findet?

Dann formulieren wir die Stellen für dich um. So, dass deine Umweltaussagen bleiben, was sie sind: ein Verkaufsargument. Nur mit Nachweis daneben statt mit Abmahnrisiko. Wir schreiben seit 2013 Website-Texte für Handwerk, Praxen und Unternehmen, über 200 Onlinepräsenzen haben wir betreut.

Der Preis hängt davon ab, wie viele Seiten und Stellen betroffen sind. Nach einem kostenlosen Analysegespräch bekommst du ein Festpreisangebot. Kein Abo, keine Pflicht.

  • 4,8 ★ über 60 Google-Bewertungen
  • 200+ betreute Onlinepräsenzen
  • Leipzig Telefon 0341 230 533 99
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Häufige Fragen

Was du vor dem Eintragen wissen willst

Ist das eine Rechtsberatung?

Nein. Der Check ist eine automatisierte fachliche Ersteinschätzung auf Basis der Texte, die auf deiner Website öffentlich sichtbar sind. Er zeigt dir, wo Formulierungen unter die neuen Regeln fallen können. Ob im Einzelfall ein Verstoß vorliegt, entscheidet ein Anwalt oder Gericht. Nachweise, die dir intern vorliegen, kennt der Check nicht.

Welche Seiten werden geprüft?

Die Startseite und bis zu 7 weitere Seiten derselben Domain, die der Check anhand der Links auswählt. Bevorzugt werden Seiten zu Nachhaltigkeit, Über uns, Produkten und Leistungen. Impressum, Datenschutz und Warenkorb werden übersprungen. Bei sehr großen Shops ist das Ergebnis eine Stichprobe.

Was passiert mit meinen Daten?

Deine E-Mail-Adresse brauchen wir, um dir das Ergebnis zu schicken. Die Texte deiner Website werden zur Analyse an Anthropic übermittelt und dort nicht zum Training verwendet. Wenn du das Häkchen für die Rückmeldung setzt, meldet sich jemand von azoora zum Ergebnis. Sonst nicht. Details stehen in den Datenschutzhinweisen.

Gilt das auch, wenn ich nur an Firmen verkaufe?

Die Schwarze Liste gilt gegenüber Verbrauchern. Sobald auch Privatkunden deine Website lesen und kaufen können, bist du betroffen. Reine B2B-Anbieter unterliegen weiter dem allgemeinen Irreführungsverbot im UWG, dessen Maßstab sich an den neuen Regeln orientiert. Der Check lohnt sich also auch dann.

Ich verwende ein offizielles Siegel. Ist das ein Problem?

Nein, im Gegenteil. Siegel wie Blauer Engel, EU-Ecolabel, FSC, PEFC, GOTS oder das Bio-Siegel beruhen auf einem Zertifizierungssystem und bleiben erlaubt. Wichtig ist, dass du das Siegel korrekt nennst, es für das jeweilige Produkt tatsächlich gilt und die Lizenz aktuell ist. Der Check zeigt dir, wo das unklar ist.

Gibt es eine Übergangsfrist für alte Texte und Verpackungen?

Für Website-Texte nicht. Die Regeln gelten seit dem 27. September 2026 für alles, was online steht. Für Waren, die vor diesem Datum in Verkehr gebracht wurden, wird eine befristete Verhältnismäßigkeitsregel diskutiert. Davon profitiert deine Website nicht, denn Texte kannst du jederzeit ändern.

Was kostet der Check?

Nichts. Wir machen ihn, weil wir glauben, dass du uns danach eher anrufst als vorher. Ob du das tust, ist deine Entscheidung.